Auf der Kreissynode, die am 15.11.2025 tagte, stellte Superintendent Denker klar, dass die Gemeinden jetzt Entscheidungen treffen müssen, wenn sie über 2035 hinaus handlungsfähig bleiben wollen. Beschlossen wurde ein ambitionierter Zeitplan, mit dem eine deutliche Reduzierung von gemeindeeigenen Gebäuden im Kirchenkreis erreicht werden soll. Grund sind die sinkenden Gemeindegliederzahlen, die zu einer Reduzierung der Pfarrstellen führen, und sinkende Kirchensteuereinnahmen bei nicht unerheblichem Sanierungsbedarf vieler Gebäude. Faktisch bedeutet das, dass uns in der Region Süd (Rommerskirchen, Jüchen, Kirchherten, Grevenbroich und Wevelinghoven) im Jahr 2035 noch drei Pfarrstellen und acht Standorte zur Verfügung stehen. Im kommenden Jahr müssen wir uns als Gemeinden darüber verständigen, welche Standorte erhalten bleiben, wo kooperiert und wo verkauft werden soll. Es wird kein leichter Abstimmungsprozess werden, denn es ist schwer, Gewohntes und lieb Gewordenes zu verändern oder aufzugeben.