Amtshandlungen

Die ev. Kirche begleitet ihre Mitglieder im Alltag und hilft bei der Bewältigung besonderer Lebensabschnitte. Das gilt besonders für die Geburt (Taufe), den Wechsel von Kindheit zum Erwachsenwerden (Konfirmation), das Leben in einer festen Beziehung (Trauung) und der Tod (Bestattung).

Zuständigkeit

Zuständig für alle Amtshandlungen ist der Pfarrer, in dessen Bezirk Sie wohnen.

1. Bezirk: Wenn sie aus Wevelinghoven, Hemmerden, oder Langwaden kommen, wenden Sie sich an…

Foto Pfarrerin Weber

Pfarrerin Christine Weber
Telefon: 02181-758013
E-Mail: christine.weber@ekir.de

2. Bezirk: Wenn Sie aus Kapellen, Neukirchen, Mühlrath, Münchrath, Hülchrath, Speck, Wehl oder Helpenstein kommen, wenden Sie sich an…

Thomas Winkler

Thomas Winkler
Telefon: 02182-6289
E-Mail: thomas.winkler@ekir.de

Alle Amtshandlungen sind kosten- und gebührenfrei.

Taufe

Anmeldung

Für die Taufe sprechen Sie mit dem zuständigen Pfarrer. Er wird mit Ihnen einen Sonntag für die Taufe aussuchen und Sie zu einem Taufgespräch besuchen. Des Weiteren benötigen Sie die Geburtsurkunde; auf deren Rückseite wird die Taufe beurkundet.

Taufspruch

Der Täufling bekommt einen biblischen Taufspruch zur Taufe, den Sie selbst aussuchen können. Zum Beispiel auf taufspruch.de.

Taufurkunde

Mit der Taufe erhalten Sie eine Taufurkunde, in der die Taufe Ihres Kindes bescheinigt wird. Die Urkunde enthält Angaben über Ihr Kind, die Paten und den Taufspruch. Die Paten erhalten eine Patenurkunde.

Paten

Paten begleiten Ihr Kind, oft durch ein ganzes Leben. Sie sollen Freund, Begleiter, aber auch Mahner und Hinweisgeber sein.Die Anzahl der Taufpaten bestimmen Sie selbst. Alle Taufpaten müssen einer christlichen Kirche angehören, sie müssen entweder katholisch, evangelisch oder orthodox sein.

Die Mitgliedschaft in einer dieser Kirchen müssen sie durch eine Taufpatenbescheinigung nachweisen. Sie wird im Heimat-Pfarramt ausgestellt. Wer nicht Mitglied einer dieser drei Kirchen ist, kann nicht Taufpate werden. Das Patenamt endet mit der Konfirmation.

Taufkerze

Zur Erinnerung an die Taufe können Sie für Ihr Kind eine Taufkerze gestalten. Oft übernehmen die Paten diese Aufgabe. Die Taufkerze erinnert an guten (Geburtstag) wie an schweren (Krankheits-)Tagen an Gottes Zusage: Du bist geliebt und angenommen!

Die Taufe in Ihrer früheren Gemeinde feiern?

Wenn Sie ihr Kind nicht in ihrer jetzigen Wohnortgemeinde taufen lassen wollen, benötigen Sie eine Abmeldebescheinigung Ihres jetzigen Pfarrers, ein sogenanntes Dimissoriale. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihren Pfarrer.

Kurze theologische Grundlegung der Taufe

In den letzten Versen des Matthäusevangeliums (Mt. 28, 20) beauftragt Jesus seine Jünger zur Taufe. Alle Menschen sollen die Liebe Gottes erfahren dürfen und zu seiner Gemeinde gehören. Dabei geht es nicht um die Begabung des Täuflings, sondern um die Gnade Gottes, mit der er sich uns Menschen zuwendet.

Darum werden in unserer Gemeinde auch Säuglinge und kleine Kindergetauft. Zum Sakrament der Taufe gehören Wort und Zeichen. Darum erinnert der Pfarrer an den Taufbefehl, spricht den Taufspruch Ihres Kindes und gießt dreimal Wasser über den Kopf des Kindes.

Konfirmation

Alter

Wenn Ihr Kind die 7. Klasse besucht, beginnt im Mai der Konfirmandenunterricht. Die Konfirmation folgt im Jahr darauf, an einem Sonntag nach Ostern.

Unterrichtszeit- und Ort

Der Unterricht findet wöchentlich zweistündig statt, außer in den Schulferien.

In Wevelinghoven Dienstags von
16.30 – 16.30 Uhr

In Kapellen Donnerstags von
17.30 -19.30 Uhr

In Neukirchen Dienstags von
17.30 – 19.30 Uhr

Dazu kommen Freizeiten und Themennachmittage samstags.

Anmeldung

Die Kirchengemeinde lädt im Februar alle getauften Kinder eines Jahrgangs zur Anmeldung ein. Wenn Ihr Kind am Unterricht teilnehmen soll, aber nicht getauft ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Pfarrer. Die Taufe wird dann im Laufe des Unterrichts an einem Sonntag gefeiert.

Konfirmation an der Schwelle zum Erwachsenenleben

Typisch für das protestantische Selbstverständnis: Die Konfirmation bekräftigt die Annahme durch Gott. Schon in der Taufe ist die Annahme des Menschen durch Gott zugesprochen; mit der Konfirmation bekräftigt die Gemeinde diese Annahme. Die Jugendlichen erhalten seelsorgliches Geleit, Fürbitte und Segen. Ihr persönlicher Konfirmationsspruch unterstreicht dies.

Der Konfirmandenunterricht bereitet die Jugendlichen auf die Konfirmation vor. Sie werden mit den zentralen Aussagen des christlichen Glaubens und mit dem Leben der Gemeinde vertraut gemacht. Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen durch gemeinsames Arbeiten in der Gruppe und auf Freizeiten, Kirche in ihrer ganzen Vielfalt zu erfahren und zu verstehen.

Konfirmierte können Taufpatin oder -pate werden, sie nehmen ihren Glauben in die eigene Verantwortung.

Trauung

Bei der Trauung wird die Gemeinschaft der Eheleute unter Gottes Wort und Segen gestellt. Die Liebe zwischen zwei Menschen ist ein Geschenk Gottes, der die Menschen geschaffen hat. Dieser Gedanke bestimmt das evangelische Verständnis der Trauung. In der Trauung wird die Ehe unter Gottes Wort und Segen gestellt.

In der Trauung empfängt das Paar den Segen Gottes: Gott möge das Paar in seiner Ehe begleiten. Die evangelische Trauung ist ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung mit Gebet, Liedern, Worten aus der Bibel, Predigt und dem Segen. Sie findet in einer Kirche statt.

Zeit und Ort

Wegen des Termins für die kirchliche Trauung, der nach der standesamtlichen Eheschließung liegen muss, setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem Bezirkspfarrer in Verbindung. Unsere ev. Kirche am Hemmerdener Weg in Wevelinghoven ist bei Brautleuten sehr beliebt. Hier ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam.

Mitgliedschaft

Voraussetzung für die kirchliche Trauung ist, dass die Ehefrau oder der Ehemann Mitglied der evangelischen Kirche ist. Auch Geschiedene können eine kirchliche Trauung feiern, wenn sie eine neue Ehe schließen.

Ökumenische Trauung

Konfessionsverschiedene Paare können einen evangelischen Traugottesdienst feiern, auf Wunsch mit Beteiligung des Geistlichen einer anderen christlichen Konfession.
Die Wahl des Kirchengebäudes entscheidet dabei über die Form des Ritus: in einer katholischen Kirche ist der Ritus katholisch geprägt, der evangelische Pfarrer hält die Predigt; in einer evangelischen Kirche ist es umgekehrt.